Wednesday, November 08, 2006

 

Mal wieder Frau Reifenberg vom NDR - Tagesthemen Kommentar 08.11.06

Der Kommentar
Den Ausgang der Kongresswahlen in den USA und das Ende der Wahlerfolge des Präsidenten kommentiert Sabine Reifenberg vom Norddeutschen Rundfunk:

Frau Reifenberg nutzt die Gelegenheit nach den Kongresswahlen, ihren Hass gegen den Amerikanischen Präsidenten in der deutschen Öffentlichkeit auszuleben.





"Präsident George W. Bush hat die Quittung für seine Kriegsführung im Irak bekommen. Jetzt kämpft er um seinen Platz in den amerikanischen Geschichtsbüchern." HÄ? Was? Wie begründen Sie das? Hauptsache Frau Reifenberg unterstellt Bush egoistische Motive. "Dort will Bush nicht als Kriegsverlierer stehen . Und wenn schon nicht als Gewinner, dann wenigstens als Mann des Kompromisses.
Deshalb feuerte er heute gleich das Kabinettsmitglied, dem er die katastrophale Kriegsführung anlasten will: Verteidigungsminister Donald Rumsfeld." Rumsfeld ist zurückgetreten, da er voraussieht keinerlei Handlungsfähigkeit zu haben und nicht von Untersuchungsausschuss zu Untersuchungsausschuß durch die Demokraten gejagt werden möchte... Das ist ganz im Sinne der Konsequenz die wir von Rumsfeld kennen. Kein Wort darüber von Frau Reifenberg, dass die Demokraten sich in Vorbereitung auf die Wahlen in 2 Jahren besonders auf Rumsfeld einschießen würden, um größtmögliches Kapital aus dem angeblichen Irak Desaster zu gewinnen.
"Die amerikanischen Geheimdienste, Generäle, hochdekorierte Kriegsveteranen: Sie alle bescheinigen dem Oberbefehlshaber Bush seit Monaten, daß der Irak sich nicht in eine strahlende Demokratie verwandelt hat. Sondern eher in eine Brutstätte des Terrors." Das können alle... und das mit der Brutstätte des Terrors ist mal wieder die perfide Strategie alles umzukehren und den Amerikanern selbst die Schuld am Terror zu geben.
"Der Sieg der Demokraten wird in den USA als Auftrag interpretiert, mit dem Abzug amerikanischer Soldaten aus dem Irak zu beginnen." Haha, Liebe Frau Reifenberg. Wenn Sie int. Politik studiert hätten, dann wüßten Sie, dass die Außenpolitik der USA in keinster Weise von der Regierungsmacht der jeweiligen Partei abhängt. Auch die Demokraten wären im Irak gelandet, Sie haben nur jetzt das Glück den Krieg gegen die DRepublikaner in ihren Wählkämpfen auszuschlachetn. Nichts und nichts wird sich im Irak ändern."Doch Präsident Bush bleibt der Mann, der außenpolitisch das Sagen hat . Er arbeitet schon seit längerem daran , sich aus der selbstgebauten Irak-Falle zu lösen.Die Demokraten sollen ihm dabei helfen. Sie fordern zwar einen Richtungswechsel in der Irak-Politik, wissen aber nicht so recht, wie der aussehen soll. Das ist Bushs Chance. Er hat bereits eine überparteiliche Kommission damit beauftragt, Wege aus der Irak-Krise zu finden." Das ist doch Legitim... er nimmt die Demokraten mit in die Verantwortung. Sie haben schließlich eine Wahl gewonnen und sollen jetzt ihren Teil dazzu beitragen.
"Wie immer die auch aussehen mögen : Wo die USA sich zurückziehen, sollen demnächst andere ran. Wunschdenken Auch die Demokraten sind nicht zimperlich, wenn es darum geht, Verbündete in die Pflicht zu nehmen. Das bedeutet für Deutschland und die Bundeswehr daß der Druck aus Washington wachsen wird, sich in den Krisenherden dieser Welt militärisch mehr zu beteiligen. " Wunschdenken 2, gepaart mit deutscher Großmannssucht. Frau Reifenberg, hätte es wohl gerne dass wir Deutschen Int. so wichtig wären, dass wir hochverantwortungsvolle Aufgaben im Irak übernehmen und den Amis mal zeigen wie man es besser macht...

Saturday, September 23, 2006

 

Machmud Ahmadinedschad der Geist aus der Flasche

Auch dieser Beitrag des Heute-Journals vom 20.09.2006 kann nicht unkommentiert bleiben. In ihrer Anmoderation entfaltet Frau Slomka eine Theorie, die die Iranischen Ansprüche auf Nuklearwaffen legitimiert. Begründet wird es mit nichts, stattdessen reproduziert man eine Hähme darüber, dass die Amerikaner den Iranern mit der Beseitigung Saddam Husseins einen Gefallen getan haben und Teheran sich eigentlich dafür bedanken könnte. Der iranische Präsident wird von Frau Slomka gar als Geist aus der Flasche tituliert. Sozusagen als etwas an dem die Amerikaner selbst Schuld sind. In der Welt der Heute-Redakteure ist anscheinend Amerika verantwortlich für alles. Den verwerflichen Drang nach Atomwaffen und eine Israelfeindliche Rethorik kann man so leicht mit einer Brise Antiamerikanismus verklären.
Dann der Bericht zu den Ereignissen in der UN Vollversammlung. Im Kommentar wird in keiner Weise darauf eingegangen wie unseriös das Auftreten von Machmud Ahmadinedschad und Chavez in Wirklichkeit war. Stattdessen versucht man Bush zu diskreditieren in dem man ihm vorwirft, einen alten Trick anzuwenden. Am Ende darf sich Chavez unkommentiert am Rednerpult bekreuzigen und Bush einen Teufel nennen.
Aber jetzt erstmal Bühne Frei für "Superstar" Ahmadinedschad


Friday, September 22, 2006

 

Durchgeknalltes Weltbild

Zum fünfjährigen Jubiläum des 11. September hat herr Lütgert in seinem Tagesthemen Kommentar keinen anderen Auftrag als G W Bush für alle Maladen dieser Welt verantwortlich zu zeichnen. In der Demagogie eines Julius Streicher konstruiert er mit hasserfüllten Vokabeln eine Angleichung von Bush und Bin Laden, wobei er Bin Laden nur ganz kurz am Anfang erwähnt und den Rest der Redezeit auf seinen persönlichen Feind verwendet.
Der ganze Beitrag stellt im dramatischen dar, wie die Tagesschau Redakteure zum 11. September empfinden. Nämlich gar nicht. Vorherige berichte über Trauer und Anteilnahme sind angesichts der Freigabe dieses Kommentars nur reine Heuchelei. Besonders perfide ist dabei die Strategie den Eindruck zu erwecken Amerika sei an allem selber Schuld. Ein weiterer Beitrag dazu im Handelsblatt vom 12.11.06
Tagesthemen Kommentar 11.09.2006

Wednesday, September 20, 2006

 

Buten un Binnen - Regionales Bremer Nachrichtenmagazin

"Drama in Nahost
Der beste Bremer Abiturient war er, ein Elitestudent, der Bremer Lymor Goldstein. Er wurde Jurist, ging nach Israel und verteidigte israelische Kriegsgegner und Palastinänser. Bei einer Demonstration schossen ihm Polizisten durch den Kopf. Ein Kameramann hat alles dokumentiert, die Gewalt ging von der Staatsmacht aus.
Von Rainer Kaars."

Mal sehen was sich da zugetragen hat...



Ein weiterer Beitrag der die Brutalität der Besatzung Israels darstellen soll.
Dass die Mauer palästinesisches Land durchschneidet, wie im Beitrag erwähnt, lässt den Schluss zu, dass die linksliberalen Buten un Binnen Redakteure der Meinung sind, der Staat Israel betshe zu unrecht und das Land gehört den Plästinensern. Genau genommen trennt die Mauer Israelisches und Palästinensisches Territorium.
Zudem wird nichts über die Gründe für die Errichtung dieser Mauer gesagt. Sie wird dargestellt wie eine innerdeutsche Zonengrenze...
Gut finde ich den Beitrag der Mutter, dass Sie eingesteht dass ihr Sohn diesmal etwas zu weit gegangen ist. Wahrscheinlich weil sie im Gegensatz zu ihrem Sohn israelnaher sozialisiert wurde und daher besser die Situation der Israelis verstehen kann...

Friday, August 11, 2006

 

Heute-Journal 11.08.06

Zu den vereitelten Terroranschlägen in London ein wieder mal unglaublicher Bericht. Durch die Blume werden sogar Rechtfertigungen für die Terroranschläge verbreitet... Und natürlich bekommt auch Israel sein fett Weg.

Heute-Journal 11.08.06

Frau Slomka: Guten Abend, der entscheidende Hinweis kam offenbar aus Pakistan. Dort sollen Afang der Woche Verdächtige festgenommen worden sein aus denen man dann den Hinweis auf die in London geplanten Anschläge herausgepresst habe so wie es heisst. (So wie es heißt? Wer sagt das Frau Slomka. Das mit dem rauspressen kommt von Ihnen, aber egal erstmal haben sie es geschafft den britischen Fahndungserfolg zu diskreditieren und einen üblen Beigeschmack zu geben.).... Dann der Londoner Stattteil in dem Moslems Leben... jaja die Armen Moslems viel Mißtrauen ist unterwegs... Achso warum müssen die Jungen Menschen bezweifeln was sie lesen müssen? warum sagt man nicht Sie können nicht glauben was sie lesen müssen? Weil das Heute-Journal den Eindruck aufrecht erhalten möchte dass an der ganzen Sache was Faul.
Dann kommt eine Frau zu Wort die eine Rechtfertigung für die geplanten Anschläge liefert.
Souhat Mekhennet. Nach den anschlägen des 7. Juli hat hier in GB wieder so ein Radikaluisierungsschub stattgefunden hat weil sie interessanter Wieise von vielen muslimen hörten. "Siehst Du hier wird ein Aufschrei gemacht wenn 57 Briten sterben aber es sterben tagtäglich unsere Brüder in Palästina in Kashmir auch in Afghanistan oder im Irak und wen interressiert das? keiner schreit." (Aha so wird dem deutschen Zuschauer gleich die Rechtfertigung mitgeliefert, die ungerechtigkeit in der Welt ist daran Schuld, oder besser noch die Briten selber, denn sie sind ja im Irak und bringen Moslembrüder um. Tut mir leid aber anders ist das nicht zu verstehen.)
...Dann die Frage was treibt Junge Moslime in den Extremismus.... Pakistan.... aber nichts erwähnenswertes... Und wie gefährdet ist Deutschland?...

So Thema Israel:
Frau Slomka:

Thursday, August 10, 2006

 

Tagesthemen 10.08.2006

Zu den vereitelten Anschlägen in London ein Kommentar von Sabine Reifenberg vom NDR. Ihr fällt nichts anderes ein als die Situation zu nutzen um mal wieder ordentliches Bush bashing zu betreiben. Warum nicht einfach nur mal die Fresse halten und überlegen? Was soll George Bush denn anderes sagen? Für die Amerikaner ist der 11.9 nun mal das einschneidenste Ereignis. Mag sein dass es uns emotional kalt lässt wenn ein Anschlag diese Größenordnung vereitelt wurde, aber den Amerikanern geht es gewiß Nahe und sie ziehen daraus den Schluß, dass Sie wieder angegriffen werden könnten. Wenn man jedoch glaubt Amerikaner und Engländer seien selber Schuld, naja dann wundern mich solche Kommentare auch nicht mehr. Also Bühne frei und Vorhang auf für Frau Reifenberg.

Reifenberg: Die Lage im Nahen Osten der bevorstehende Jahrestag des 11. September Zusammenhänge die sich schnell aufdrängen oder uns zumindest von manchen Politikern aufgedrängt werden. Etwa von George W. Bush (Achtung Feindbild, das Doubleyou wird verwendet. So hört sich der Name einfach böser an.) der schwört seine Nation weiter auf den Krieg gegen den Terror ein (natürlich völlig zu Unrecht. Und by the way auf - was schwören Sie uns ein Frau Reifenberg?) und spricht von islamistischen Faschisten (wovon sprechen Sie Frau Reifenberg, von Freiheitskämpfern?) Es beruhigt einerseits dass Scotland Yard .... (der Rest ist Geschwafel... eigentlich wissen wir garnichts und es ist nichts bewiesen. Das passt wieder ins Bild. AHA will die Kommentatorin den Eindruck erwecken es gäbe gar keine Beweise und die einzigen Auswirkungen die wir spüren ist das Chaos im Flugverkehr? Ich würde sagen... Michael Moore Buch sofort wieder ins Regal aber nicht zu weit, damit Bekannte es sehen können.)

Sinn und Zweck dieses Kommentars war Einzig und Allein auszudrücken dass die Vorfälle in London nur bestimmten Leuten was Nutzen. Den Israelis und George W. Bush. Wer 1 und 1 zusammenzählt der kann sich denken welche weiteren Schlüsse dieser manipulative Kommentar bei den Zuschauern erzeugen soll.

Wednesday, August 09, 2006

 

Heute-Journal vom 09.08.06

Mal sehen was sich an diesem Tag im Bericht zu Nahost Israelfeindliches finden lässt. Zuerst einmal die schon legendäre und grundsäztlich einseitige Anmoderation durch Frau Slomka. (Denn Frau Slomka sagts so wie sie es sich denkt. Das finden wir gut und wirkt authentisch)


Marietta Slomka: Guten Abend, es gibt eine denkwürdige Parallelität der Ereignisse im Nahost Krieg. Einerseits werden die Diplomatischen Bemühungen intensiver. Der Druck auf die Konfliktparteien wächst. (Das heißt die Konfliktparteien sind garnicht Teil des diplomatischen Prozesses.) Gleichzeiteig aber eskalieren die Kämpfe noch mehr. Israel hat angekündigt seine Bodenoffensive massiv auszuweiten. (Also wer ist nach Frau Slomkas Meinung an der Eskalation schuld? Israel) Also mit noch mehr Soldaten noch tiefer in den Libanon vorzurücken. (Alle sind um Frieden bemüht und suchen eine Diplomatische Lösung. Nur das martialische Israel verstärkt die Bodenoffensive. Das ist die denkwürdige Parallelität von der Frau Slomka spricht. Alle wollen den Friedn doch Israel will den Krieg)

Und jetzt kommts ganz dicke. Der deutsche Zuschauer bekommt das was er schon immer gerne den Juden unterstellt: Ausgebufftheit und Hinterlistigkeit...Stereotypen des Antisemitismus.
Frau Slomka: Das kann bedeuten, dass an eine Waffenruhe noch lange nicht zu denken ist, das kann aber auch bedeuten, dass die israelische Armee noch möglichst schnell viele Hizbollahstellungen zerstören will weil sie bereits das baldige Ende der Kampfhandlungen vor Augen hat. (gemeint ist die Kriegslist noch möglichst vor einem auferlegten Frieden durch int. Staatengemeinschaft -so suggeriert der erste Teil- so viel Hizbollahkämpfer wie möglich um die Ecke zu bringen. Da kann man mal sehen was für böse menschen die Israelis sind)

Dann der erste Bericht:


Schwere Panzerkolonnen, Israel schickt Nachschub während die Diplomatische Gemeinschaft noch immer um eine Diplomatische Lösung ringt. (Israel gehört da wohl nicht zu, oder? so suggeriert zumindest der Bericht, denn wer Panzer rollen lässt und Offensiven ausweitet der ist an einer diplomatischen Lösung nicht interessiert.) !!! Ausweitung der Kampfzone!!! (eine exemplarische Verwendung martialischen Vokabulars wenn es um Israel und seine Belange geht)

dann Israels Soldaten als Opfer in einem Krieg den Sie nicht gewinnen können. Man hofft insgeheim auf Lösung durch die UN (Ergo Israel führt einen sinnlosen Krieg. "Wenn die scheiß Juden nur nicht sio dickköpfe wären" denkt sich wohl so mancher Zuschauer.)

Der Staatpräsident im Krankenhaus. Er sieht vor lauter Kameras die Verletzten nicht. (Aha reine Propaganda also sein Besuch. Bin gespannt auf die Kommentare wenn der Libanesische Staatspräsident mal in ein Krankenhaus geht. Die Bilder und Kommentare werden anders ausssehen... )

Staatspräsident redet von Diplomatie und Früchte Tragen, aber dann...
"Doch bis dahin wird weiter gekämpft. Wieder das Bekaatal... "(Es sind jetzt knapp 2:39 Miniten vergangen und nicht ein Wort zur Hizbollah)

Maskara ein Ort von vielen auf den die Armee heute Luftangriffe fliegt um die Hizbollah zu zerstören, so die Armee ( Aha "so die Armee", dann brauch man es also nicht glauben, reine Propaganda der IDF, oder was will der Kommentator damit sagen?)
Und wieder Tote Libanesen ... natürlich alles Zivilisten.
Und zum xten mal die Bilder vom Fluss Lithanie.

Dann endlich mal die Hizbollah. Aber leider nur der Kommentar: Israel ist nicht in der lage die Miliz in die Knie zu Zwingen. Bei den Angriffen der Hizbollah fällt dem ZDF nichts anderes ein als aufzuzeigen wie inkompent Israel im Kampf gegen diese Angriffe ist. ( Soll heißen, Israels Krieg ist sinnlos und nicht zu rechtfertigen???? Deligitimation der zuvor ausgiebig gezeigten israelischen Angriffe)

Vertreter des Roten Kreuzes bei Israelis in Naharia. Und was wird berichtet. Schuldgefühle für die Opfer auf allen Seiten. ( Hm das hatten wir vorgestern auch schon so. Kurz Israelische Opfer zeigen und dann schnell daran erinnern,dass es Opfer auf allen Seiten gibt. Nur das man beim präsentieren libanesischer Leichen niemals!!! niemals!! bemerkt, dass es Opfer auf allen Seiten gibt.)

Dann der Steinmeier der sich die Lorbeeren für die Wirkung des Israelischen Feldzugs einheimsen will....
Er wirbt nach Worten der Moderation für den Vorschlag des Libanons eigene Truppen an Grenze zu stationieren. ( was?, dafür brauch er nicht werben. Das ist eine Israelische Forderung der ersten Stunde gewesen. Unverschämtheit jetzt den Eindruck zu erwecken Israel müsste erst noch überzeugt werden. Israel will sehr wohl Nachbarn haben die als reguläre Armee, meinetwegen auch bis an die Zähne bewaffnet den Frieden wahren.Das sind wenigstens verlässliche Partner um dann einen Frieden
zu gestalten und nicht so ein wilder Haufen wie diese Banditen von der Hizbollah)

Und dann fällt der Hammer zum Ende des Berichts. ZDF: Treffen mit Regierungschef Olmert, es scheint immer deutlicher, dass Israel jetzt eine diplomatische Lösung des Konfliktes sieht (unglaubliche Unterstellung. Der Staat Israel ist immer an diplomatischen Lösungen interessiert. Den Eindruck zu erwecken Israel ist erst jetzt an einer diplomatischen Lösung interessiert ist schlicht falsch und antiisraelisch) villeicht weil militärisch die Erfolge Ausbleiben und ein Ende der Gewalt im nahen Osten mit Gewalt wohl kaum noch zu erreichen ist. ( Aha nur weil militärisch die Erfolge ausbleiben setzt das böse Israel auf Diplomatie. Gratulation sie haben es fertig gebracht die diplomatische Bemühungen Israels vollends zu diskreditieren. Israel sei nur an diplomatischen Lösungen interessiert weil es militärisch nicht voran kommt (was auch nur eine Behauptungg ist). Also friedfertig sind die bösen Israelis wohl nicht... denn Eindruck hat zumindest der Zuschauer.
und jetzt hier nochmal das Interview mit Steinmeier und den obzönen Fragen der Moderatorin die als einziges Anliegen die Diffamierung Israels im Auge zu haben scheint. Man achte auf die Art der Fragestellung. Steinmeier lässt sich mit seinen Antworten zum Glück zu nichts hinreißen. Aber Frau Slomka weiß genau was Sie eigentlich hören möchte und drückt es deshalb einfach durch ihre frechen Fragen aus.




Fazit:
Im großen und Ganzen kommt Israel wieder schlecht weg. Man weitet die Offensive aus, nimmt keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Staatspräsident nur zu Propagandazwecken bei verletzten Soldaten. Israelische Opfer werden in Realativierung des Leids auf beiden Seiten gezeigt. Israel kann die Hizbollah nicht vernichten---> also ist der Krieg nicht legitim sondern nur reine Ausübung von Gewalt. Und zu guter Letzt muss ein deutscher Aussenminister diesen hardlinern vorschläge und sie von absurden längst feforderten handlungen seitens Israel überzeugen. Es gehörte nämlich zur ersten Forderung Israels, dass der Libanon seine Armee im Süden stationiert. Hätte man durchaus mal erwähnen können. Denn dies ist ein Erfolg für die Israelis, denn die Kräfteverhältnisse verschieben sich im Libanon anscheined zugunsten der gemäßigten Kräfte. aber von all dem kein Wort im Heute-Journal.


Monday, August 07, 2006

 

Heute-Journal vom 07.08.06

wie fast alle Beiträge fangen wir Grundsätzlich mit Angriffen Israels an. Die Hizbollah kommt fast nicht vor, ausser man zeigt ihre Akzeptanz in der Zivilbevölkerung....

Ein 3 Minütiger Beitrag des heute Journals vom 0708.06. Leider fehlt die Anmoderation.





1. Ein Schiitisches Wohngebiet nahe der Statdmitte und ein "brachiales Signal" Israels an die arabischen Nachbarn deren Aussenminister gerade erst den Konferenztisch in Beirut verlassen haben. Diplomatie unter Bomben ohne Hoffnung auf rasche Erfolge.

Der deutsche Pöbel und die die meinen sie wären gebildet weil sie Heute-Journal schauen versteht es so.
Aha israel greift mit brachialer Gewalt den libanon an, erstmals das Stadtzentrum weil man hofft arabische Diplomaten zu treffen??, die in ihrer achso Wahrhaftigenfriedfertigkeit Diplomatie unter Bomben betreiben müssen. Und zum theme ohne Hoffnung auf rasche Erfolge... Daran soll wohl laut diesm Beitrag Israel schuld sein, denn schließlich sind es ja die arabischen Diplomaten die auf Frieden hoffen.

Kritik: Kein Wort darüber dass die Diplomatie gerade in Beirut nur ein arabisches Schmierentheater sein könnte, eine Inszinierung der Verbundenheit und Stärke. Diesen Aspekt überlässt man lieber dem nächsten Condi Rice Besuch in Jerusalem, wo man wieder anmerken kann, dass die USA einseitig auf Seiten israels stehen.

2. Unter Tränen berichtet Regierungschef Signoro?? von einem weiteren Massaker israels im Grenzdorf mit angeblich 40 toten später muss er die Äusserung zurücknehmen. Die menschen konnten gerettet werden.

Der deutsche Pöbel nimmt auf:
aha Israel Massaker 40 tote.

Kritik: Massaker werden nicht durch Bombenangriffe verursacht sondern implizieren einen Vorsatz. Szrebenica das war ein Massaker, aber Israel die Verursachung von massakern zu unterstellen ist eine Frechheit. Dass er die Zahl zurücknehmen muss spielt keine Rolle. Wichtig ist das was hängen bleibt 40 Tote Massaker Israel... und dieses die Menschen konnten gerettet werden impliziert dass die 40 Toten nur am Leben sind weil man Sie vor den Israelis retten konnte. Man will suggerieren, wollte aber konnte nicht 40 umbringen.

3. Signora in diesen Tagen ein vom Stress gezeichneter Mann, gezeichnet und verbittert.

Kritik: Aha libanesischer Regierungschef - menschlich nicht so wie der Jude Olmert der seine Truppen an der Front besucht und ihnen Mut macht.

4. Israels Armee macht keine Pause eine Welle von Angriffen flog die Luftwaffe heute im Bekatal auf die zerstörten Grenzdörfer in Beirut.

Kritik: Der Agressor Israel schlägt also mit unverminderter Härte zu. Angriffswelle nach Angriffswelle wird auf schon zerstörte Dörfer geflogen. hm man könnte ja auch sagen es wurden unvermindert Hizbollahstellungen im Bekatal angegriffen, oder Dörfer in denen Hizbollahstellungen vermutet werden. Aber egal man verkürzt es lieber um den Eindruck des Israelischen Agressors aufrecht zu erhalten.

5.Tyros kaum jemand verlässt noch sein Haus. Krankenhäuser bereiten sich auf viele Opfer vor. nachdem Israels armee der Stadt eine Ausgangssperre verhängt hat. Möglicherweise Vorstufe für weitere schwere Angriffe.

Kritik: Israels Armee hat keine Ausgangssperre verhängt sondern die Bewohner aufgerufen zum eigenen Schutz nicht die Häuser zu verlassen, weil Israels Armee Tote unter der libanesischen Zivilbevölkerung bedauert und dieses möglichst verhindern möchte. Ausgangssperren kann zudem nur die Regierung des jeweiligen Landes verhängen. Oder will das ZDF suggeriren, dass der Libanon nicht mehr unabhängig ist und voll und ganz der Gewalt (staatlich) Israels unterliegt???
äh Vortsufe für weitere schwere Angriffe? Flächenbombardements, Bombenteppiche?? Dresden, Hamburg??

4. Israle gibt keine Garantien für die Helfer von Ärzte ohne Grenzen.

Kritik: Das böse Israel ist einfach für alles verantwortlich. Wo bleibt der Hinweis dass die Hizbollah den Israelis eine Waffenruhe anbiten könnte um die Zivilbevölkerung zu evakuieren usw. Wenn die Hizbollah ein Problem damit hat, dass die Bevölkerung nicht versorgt werden kann, dann muss Sie den offenen Kampf mit der IDF suchen. Tut sie aber nicht weil die Missachtung des Völkerrechts ihre Kriegstaktik ist. Aber dazu natürlich nichts von unseren Heute Redakteuren.

5. Nach 2 Minuten dieses dreiminützigen Beitrags kommen wir also mal auf die israelische Seite zu sprechen. Aha 2 Opfer die im Raketenhagel der Hizbollah ihr leben lassen mussten. Dieselbe Trauer um Menschen die in einem Krieg sterben mussten, von den keine der parteien bereit ist diesen zu beenden.

Kritik. Aha kurz mal ein zwei israelische Opfer des Hizbullah Raketenterrors nennen aber dann wieder beide Seiten für die Toten verantwortlich machen. Hm an den Toten im Libanon ist nur Israel schuld. Wo bleibt die Berichterstattung über die völkerrechtswidrige Kriegsführung der Hizbollah, die es darauf anlegt unter zivilisten Massaker zu erwirken. Stattdessen....

6. Ein "Falke" im Anflug zu seinen Truppen. Der herzlose Shekelgauner Olmert heizt den Konflikt noch an, indem er seinen Truppen Mut macht. Durchhalten trotz der verluste:
Ihr kriegsziel hizbollah zu vernichten ist alles andere als erreicht und die vereinten nationen in New York das ist weit weg.


Kritik. Der böse kriegstreiber Olmert und die Suggestion Israel kann diesen Krieg nicht gewinnen. hä was soll den die Bemerkung mit den Vereinten Nationen und weit weg? will der Sprecher suggerieren, Israel schert sich nen Dreck um das Völkerrecht. Ja so ist es allerdings zu verstehen od,er?

7. Am schluss noch der böse Verteidigungsminister Peretz, der verkündet solange die realitäten an der Grenze nicht verändern werden, kämpft die Armee weiter.

Kritik. Gegenüberstellung mit libanesischen Regierungschef, der vor Mitgefühl zu tränen gerührt war und jetzt dieser bürokratische Verteidigungsminister Israels der für den Kampf plädiert. Und ganz wichtig : ohne Rücksicht auf die Politische Entwicklung

8. und zum Schluss... was das für die Zivilbevölkerung bedeutet mussten die Bewohner von Beirut heute abend wieder erfahren. Kinder die weinen werden gezeigt und Leid und entsetzen und die Furcht vor einer weiteren Bombennacht.

Kritik: aha Israel ohne Rücksicht auf politische Entwicklung, deshalb müssen sich die kinder im Libanon vor Bombennächten fürchten. aha und Bombennächt da kennen wir deutschen uns ja aus. Dresden und Hamburg sind in unserem kollektiven gedächtnis verankert. Dass Israel gezielt Bomben abwirft und nicht wie in Dresden versucht die Stadt niederzubrennen ist ein kleiner Unterschied der anscheinend nicht juckt.

Ich fasse zusammen: Bis auf die eine kurze Nennung zweier israelischer Opfer kommt Israel im gesamten Beitrag beschissen weg. Und so ein Beitrag ist der Aufmacher über die Lage im nahost Konflikt. Dazu gibt es beim Heute Journal an diesem Abend keinen weiteren Beitrag mehr in dieser Sendung. Also an diesem abend hat die deutsche Bevölkerung ein durchaus schlechtes Israel Bild serviert bekommen.



Thursday, August 03, 2006

 

ZDF Mittagsmagazin 03.08.06

Die Überschrift im ZDF zu diesem Beitrag: Wer steckt hinter der Hizbollah? Ist die Hizbollah wirklich nur eine Terror-Truppe? Warum erhält sie soviel Unterstützung von der libanesischen Bevölkerung? Luc Walpot gibt Antworten auf diese Fragen.

Da sind wir ja mal gespannt... was das ZDF legitimierendes zur Hizbollah recherchíert hat.


Man sieht also, Die Hizbollah ist nicht das was die Israelische Propaganda uns weis machen will. Es ist eine durchaus soziale Organisation die sich um die Armut der Menschen kümmert. Sie zahlt Löhne unterhält Krankenhäuser und kümmert sich einfach um die Menschen... So zumidest sieht es Luc Walpot.
Es interessiert dabei nicht, dass so eine Banditenorganisation die wirtschaftliche entwicklung behindert. Die zentralregierung nicht agieren lässt und zudem ien Klima der Angst verbreitet... Nein die Hizbollah ist eine Hilfsorganisation so der Tenor des Berichts. Und schließlich haben die Nazis ja auch die Autobahn gebaut. Sollten wir als deutsche also verstehen.

Der zweite Teil, das anschließende Interview schlägt dann allerdings dem Fass den Boden aus. Erst diese Einleitung des Moderators: "Herr Eitel jetzt haben wir gerade gesehen dass die Einordnung der Hizbollah als Terrortruppe ein etwas verkürzter Blick ist. Aus Ihren Erfahrungen was würden Sie sagen wie stark verwurzelt ist die Hizbollah in der Libanesischen Bevölkerung?"


Wieder so ein Beitrag wo mit Biegen und Brechen versucht wird die Hizbollah zu legitimisieren und zu verharmlosen. Da hat man sich ja den richtigen gesucht um alles wunschdenken zu Bestätigen. Tono Eitel den Ex Botschafter Deutschlands im Libanon. Aber seht selbst was er zu dem Banditenhaufen namens Hizbollah zu sagen hat.


Aha asymmetrische Kriegsführung. Hab ich Sie da richtig verstanden Herr Botschafter, ist das Ihre Rechtfertigung für die völkerrechtswidrige Taktik der Hizbollah? Der der nichts hat darf jedes Mittel der Gewalt einsetzen? Ist das die waffe der armen und übervorteilten?

Eitel: " Hizbollah Kämpft verdeckt um sich gegen die Israelische Übermacht an waffen zu wehren, und nimmt dabei zivile Opfer in kauf, aber Israel...."

Monday, July 17, 2006

 

Tag 5

Heute-Journal 17.07.06 Teil 1

Die Raketen fliegen immernoch und noch immer sterben Menschen die mit diesem unerklärten Krieg nichts zu tun haben. Diese Aussage stimmt so nicht. Israel hat der Hizbollah den Krieg erklärt, sie zur Herausgabe der Geiseln aufgefordert und vom Libanon gefordert die Kontrolle über den Süden des eigenen Territoriums zurück zu gewinnen. Diese Aussage vom unerklärten Krieg ist nur ein weiterer Versuch díe Israelische Seite zu diskreditieren.
Dann diese Frechheit mit der internationalen Friedenstruppe, die Israel und Libanon trennen soll. Man vesrucht hier den Eindruck zu erwecken Israel und der Libanon wären gleichwertig minderjährige Streithähne. Dabei ist doch der Auftrag der Friedenstruppe, die Hizbollah davon abzuhalten Unruhe zu stiften. Die Hizbollah ist der irrationale Player in diesem Spiel. Aber nein, Heute Redakteure legen Wert darauf auch Israel in diese Ecke zu verfrachten. Dann wieder die Mär vom Flächenbrand-- an dem natürlich aus Sicht der Heute Redakteure Israel Schuld ist.
Weiter gehts mit den Opfern auf libanesischer Seite. Kein Dorf im Süden ist mehr Sicher vor den Israelis. (Dass das so auch für den Norden Israels zutrifft, will man anhand der geringen Opfer natürlich nicht wahrhaben). Dann Bescheuerte Schiiten, sehnen sich den Krieg herbei. Wer ist denn da bitte der Agressor?
Es wird der Vorfall der zu diesem Krieg führte genannt. (Achtung aber nicht die Namen der Soldaten die entführt wurden, bloß keine Sympathien wecken). Israel habe praktisch auf eine solche Gelegenheit gewartet um die Hizbollah umfassend Angreifen zu können. Die Quittung bekommt es dafür laut Heute-Journal jetzt mit Raketenangriffen auf Haifa.
Auf diese Weise wird also der im Folgenden gezeigte Hizbollah Angriff auf Haifa vorweg legitimiert und der Zuschauer hat den Eindruck, dass an diesem Schlamassel die Israelis selber Schuld sind. (Kopfschüttel)

Teil 2

Die Großartige Szene von Blair und Bush beim G8 Gipfel. Bush: "What we need to do is to get Syria to tell Hizbollah to stop doing this shit in southern Libanon" Danke Herr Bush für diese klaren Worte. Das Hute-Journal hat es nämlich bisher nicht fertig gekriegt sich zu überwinden den Sachverhalt in so eindeutiger Weise zu erklären. Sattdessen laviert man lieber um verhältnismässig kleine Zwischenfälle und Israelischer Aggression herum.
Luc Walpot in seinem Interview ganz verständnisvoll für die Hizbollah. Klar dass die sich nicht entwaffnen lassen will. Bloss keinen Illusionen hingeben, das hat in der Vergangenheit nicht geklappt und deshalb ist es unrecht dies für die Zukunft zu fordern. Komisch wie flexibel und nachgiebig man das alles sehen kann wenn es um die Hizbollah geht.

Saturday, July 15, 2006

 

Tag 3

Herr Kleber eröffnet die Sendung mit der unmenschlichen Kriegsführung der Israelis. Besonders perfide, die Flüchtlinge taten genau das wozu Israel sie aufgefordert hatte. Sozusagen in eine Falle gelockt? Nein so bösartig wollen wir nicht sein und den Heute Redakteuren solche Denkweisen unterstellen.
Dann der Satz: "Als ob die internationale Kritik im Bombenhagel verhallt, weitet Israel seine Angriffe auf den ganzen Libanon aus" Dieser Satz enthält eine Gewisse Demagogie, folgt darauf doch der Verdacht dass von den 2 entführten israelischen Soldaten heute niemand mehr redet... Das trifft villeicht auf heute Redakteure zu, denn erst vorgestern konnten wir Herr Kleber erleben, wie er die Entführung israelischer Soldaten als Kriegsgrund heruntergespielt hat. Aber für die israelische Öffentlichkeit ist die Tatsache, dass die beiden Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev (im deutschen Fernsehen Namenlos, damit bloß keine Sympathien aufkeimen) noch immer Gefangen waren, eine große Rolle.
Israel befindet sich nach dem Ton der Berichterstattung in einer art Kriegsrausch, wo die einstigen Gründe völlig in Vergessenheit geraten. Die Opfer auf libanesischer Seite übersteigen am 3. Tag angeblich die hunderter Marke. Die Quelle bleibt ungenannt...
Dann noch kurz die Hizbollah.. die bekannt gibt, dass Israel einen Vernichtungskrieg im Libanon führt. Die Vokabel "Vernichtungskrieg" wird dabei im Zusammenhang mit Israel besonders gerne wiedergegeben und offenbart eine gewisse Demagogie. Der Zuschauer bekommt den Begriff unkommentiert verabreicht und nutzt ihn zur Einordnung in seine konstruierte Sichtweise über diesen Konflikt.
Heute-Journal vom 15.07.2006

Friday, July 14, 2006

 

Tag 2 - leider nicht ganz vollständig

Es Fallen Bomben auf Beirut!!! Israel kommt seinem erklärten Ziel näher die Infrastruktur des Libanon zu zerschlagen. Hmm zwischen Zerstören und Zerschlagen gibt es also einen Unterschied. Dass es Israel darum geht vor allem die oberen 10 000 zu treffen, damit sie nicht die Krise an der Cote Azur oder in klimatisierten Heimkinos überbrücken wird mit keinem wort erwähnt. Dies sind die Gründe für die Ausschaltung des Flughafens und der Stromversorgung.

Heute-Journal vom 14-07.2006

"Als es Abend wird hat der Krieg auch Israel neue Tote abgerungen" aha der Krieg ist Schuld. warum sagen Sie nicht einfach durch Raketen der Hizbollah wurden soundsoviel Israelis getötet. Nein der Krieg wars, und wer ist am Krieg Schuld? Israel, denn nach der Logik des Heute-Journals hat Israel ja die Eskalation vorangetrieben, sodass aus einem Grenzschamützel ein Krieg wurde. Israelis sind also primär selber schuld, wenn sie jetzt von der Hizbollah angegriffen werden. Dass ist die Logik des Heute-Journals, nach der Israel als Agressór keinen Frieden in Nahost ermöglicht


Thursday, July 13, 2006

 

Tag 1 - Erste antiisraelische Tendenzen offenbaren sich

Die Reihe über die Berichterstattung des Heute-Journals zeigt wie sich langsam eine Verstetigung der Hetze gegen Israel durchsetze und am Ende die völlige Gleichmacherei von Hizbollah und Israel als Agressor bewirkte.

Nach den Angriffen auf Israel fiel es selbst notorischen „Israelkritikern“ schwer, diese antiisraelische Aggression zu leugnen oder wie gewohnt als Reaktion auf Israels Politik zu rechtfertigen. Vielmehr war offensichtlich, dass Israels Rückzug aus dem Südlibanon und dem Gazastreifen erst die Terrororganisationen zum Zuschlagen ermutigte. Die einseitigen, von israelischen Sicherheitsinteressen ausgehend beinahe waghalsigen Schritte wurden als Schwäche interpretiert. Hamas und Hisbollah begannen den Krieg mit Angriffen auf israelisches Territorium, mit der Ermordung und Entführung von IDF-Soldaten, während zuvor schon über Monate hunderte Raketen auf israelisches Kernland geschossen worden waren.

Aufgrund dieser Entwicklung war es für europäische Friedensfreunde und Nahostexperten zunächst problematisch geworden, den eigenen Lügen noch Glauben zu schenken, wo sonst Schlagworte wie „Besatzung“, „Unterdrückung“, „Mauer“ und „Siedlungen“ den antisemitischen Wahn so hermetisch abriegeln.

Die Medien verhielten sich einige Tage auffällig zurückhaltend; es gab einige Spekulationen, ob dieses Mal die Berichterstattung realitätsorientierter verlaufen könnte; von einem neuen öffentlichen Stimmungsbild war gar die Rede. Wer derartig hoffte, wurde bereits nach wenigen Tagen eines Schlechteren belehrt. Denn es gab keinen Meinungswandel, nur eine kurze Paralyse derer, die auf die ersten übermächtigen Bilder des Krieges warteten, die geeignet schienen, Ursache und Wirkung vergessen zu machen.

Die antisemitische Amnesie, die die offensichtlichen Ursachen des Krieges zu verdrängen und vergessen sucht, bewirkte schnell die Erlösung in den alten Wahn; das antiisraelische Koordinatensystem war bald schon wieder justiert. Neue Codes haben sich inzwischen in altem Geiste etabliert; „unangemessen“ und „maßlos“ heißt es nun, wenn Israel um sein Leben kämpft, „bedingungslos“ solle Israel die Waffen strecken. Nicht mehr ist vom Angriff auf Israel die Rede; vielmehr beginnen die Nachrichten stets mit Israels Militärschlägen, als seien diese die eigentliche Aggression, gefolgt von Bildern ziviler Opfer im Südlibanon, so als gäbe es nur diese, um, wenn überhaupt, beiläufig die Raketen auf Haifa noch zu erwähnen, als wären diese die zwingende, beinahe logische Konsequenz der israelischen Politik. So werden Kausalketten konstruiert, die auch schlichten Gemütern suggerieren, wie Gut und Böse zu scheiden sind.

Im Folgenden die erste Sendung aus dem Sample zur Berichterstattung des ZDF über den jüngsten Israel Libanon Konflikt.
Heute-Journal vom 13.07.2006 Teil 1:


Naja, die Delegitimation des Einsatzes fängt hier schon mit der Anmoderation von Herrn Kleber an. Er bezeichnet die Grenzverletzung der Hizbollah, die Geiselnahme und die Ermordung weiterer 3 Soldaten auf israelischen Boden als vergleichsweise kleinen Zwischenfall. So klein, dass eine gewaltätige Reaktion nicht zu rechtfertigen ist? Aber nach Klebers Worten, "wollte Isael sich nichts gefallen lassen". Allein diese Aussage bewirkt einen Interpretationsspielraum der Israelkritikern genug Freiraum bietet ihre Wahrnehmungskonstruktionen bestärken zu können. Dann die Einblendung der Landkarte, auf der es so aussieht, als ob Israel alle seine Nachbarn angreift.Zweifrontenkrieg!! Israel eröffnet eine zweite Front!!! Nein Herr Kleber die Hizbollah hat die Front eröffnet... Jetzt ist Israel gezwungen zu Wasser zu Land und in der Luft Krieg zu führen. Das mag für einen Heute Redakteur auf Unverständnis stossen, jedoch ist es nunmal so, dass eine Moderne Armee bei einem Krieg alle Teilstreitkräfte nutzen kann und will. Nicht zuletzt um die Zahl der eigenen opfer zu minimieren.
Der weitere Tenor des Berichts impliziert, dass die militärische Aktion nicht viel bringen wird und es nur ein ausarten der Spirale der Gewalt zur Folge hat. Klar, dass die ersten Raketen auf Haifa als Reaktion der Hizbollah interpretiert werden. Sozusagen eine art Selbstverteidigung, an der Israel für sein "nichts gefallen lassen wollen" selber Schuld ist. Es bleibt zu klären, wieviel Raketen die Hizbollah seit dem Jahr 2000 auf Israel abgefeuert hat. Ich bitte um Nachricht wenn jemand eine Quelle kennt.

Teil 2:


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